25. Juni 2013
Starker Regen und die extremen Hochwasser an Elbe und Donau sprechen eine deutliche Sprache -
die Sprache des Klimawandels, sagt die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Beate Jessel, in Bonn. Dort hat heute eine dreitägige Konferenz zum Thema Klimawandel und Naturschutz begonnen. Wissenschaftler aus ganz Europa wollen zeigen, wie der Mensch auf die veränderten Wetterbedingungen reagieren kann. Beim Hochwasser plädieren die Forscher etwa für mehr Fluss-Auen. Das schütze Städte aber nicht nur vor kommenden Wassermassen. Die Auen förderten auch die Selbstreinigung der Gewässer, trügen zu mehr Artenvielfalt bei und seien Frischluft-Schneisen in den Städten. Zudem fordern die Wissenschaftler, im Hochwasser- und Naturschutz europäisch zu denken. Man brauche grenzüberschreitende Schutzgebiete, sagte Jessel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)