26. Juni 2013
Unsere Rubrik "Rückspiegel" führt uns heute zu einer Revolution beim Einkaufen.
Genau heute vor 39 Jahren wurde nämlich das erste Mal in einem Supermarkt ein Produkt mit dem bekannten "Büpp"-Geräusch der Strichcode-Scanner verkauft: Am 26.6.1974 ging in Troy, Ohio, ein Zehner-Pack Kaugummi über den Ladentisch - für 67 US-Cent. Heute ist das gute Stück in einem Museum in Washington ausgestellt. In den nächsten Jahren setzte sich der Strichcode dann auch in Europa durch.
Seine Entwicklung geht bis vor 1950 zurück. Zwei Studenten gelten als die Erfinder - allerdings bestand ihr System nicht aus dem heute bekannten Strichdesign, sondern aus konzentrischen Kreisen. Zur Debatte standen auch weitere Muster, zum Beispiel zufällig angeordnete Pünktchen.
Heute gibt es neben dem klassischen Schwarz-Weiß-Strich-Muster auch raffiniertere Code-Varianten: Flächen wie beim QR-Code fürs Smartphone oder Codes mit Farbe. Weimarer Forscher haben sogar eine animierte 4D-Variante entwickelt.
Mit der Form der Striche oder Punkt-Flächen sind Informationen wie Hersteller, Warennummer, Preis oder eine Internetadresse verknüpft.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)