26. Juni 2013

Studie: Junge Spanier und Koreaner brechen am stärksten mit der Religion

Vor allem ältere Menschen gehen zum Gottesdienst.

Bei jüngeren Menschen nimmt die Bedeutung von Religion dagegen immer mehr ab. Diese Entwicklung ist in Spanien und Südkorea am stärksten. Das zeigt der Religionsmonitor der Bertelsmann-Stiftung. Von den über 45-jährigen Spaniern bezeichneten sich 85 Prozent als hoch- oder mittelreligiös, aber nur 58 Prozent der jungen Erwachsenen unter 29 Jahren. In Südkorea war das Verhältnis noch deutlicher. Hier sahen sich gut zwei Drittel der Älteren als religiös an, aber nur ein Drittel der Jüngeren. Ein interessantes Bild bot sich in Deutschland. Drei Viertel der jungen Menschen unter 29 Jahren bezeichneten sich als religiös. Dabei ist Ostdeutschland die säkularste Region Europas.

Für den Religionsmonitor wurden 14.000 Menschen in 13 Ländern befragt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)