26. Juni 2013
In den schottischen Highlands finden sich heute die Überreste alter Burgen und Schlösser oder keltischer Siedlungen - morgen vielleicht die Ruinen von Windparks.
Der britische "Telegraph" berichtet über eine Studie im Auftrag des Scottish National Heritage - der Behörde, die sich um das Naturerbe in Schottland kümmert. Forscher hatten untersucht, was in den Highlands mit Windparks passieren soll, wenn sie einmal stillgelegt werden.
Die Forscher sprechen sich dafür aus, die Betonsockel alter Windkraftanlagen stehen zu lassen statt sie abzureißen. Mit Erde abgedeckt hat ein Betonsockel demnach kaum Folgen für die Umwelt: Der Stahlbeton zerfalle und verroste. Die Fundamente abzureißen, habe dagegen erhebliche Folgen für die Umwelt. Dazu würden Kräne, Bagger und Lastwagen gebraucht, außerdem Presslufthämmer oder Sprengstoff - alles in allem eine größere Belastung für die Natur.
Das Beste ist laut Studie allerdings, einfach auf den alten Fundamenten neue Windkraftanlagen aufzubauen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)