26. Juni 2013
Ein Team von Paläontologen aus Freiberg und der marokkanischesn Universität El Jadida hat jetzt einen richtigen Glückstreffer gelandet.
Mitten in der Wüste Marokkos fanden sie Pflanzenabdrücke aus dem Karbon. Das heißt, sie sind etwa 305 Millionen Jahre alt. Damals muss es in der Region einen Tropensturm gegeben haben, der Bäume und Pflanzen abknickte und große Tümpel hinterließ. Der zurückgebliebene Schlamm wurde dann durch die Sonne ausgehärtet, die Pflanzen darin eingeschlossen.
In dem versteinerten Tümpel fanden die Forscher unter anderen eine Farnart, von der man bislang glaubte, sie stamme aus Nordamerika. Die Funde in Marokko sind aber rund zehntausend Jahre älter.
Für eine genauere Untersuchung hat das Team einen zwei Quadratmeter großen Kautschuk-Abguss von den Abdrücken genommen. Jetzt kann die Analyse bequem im Labor weitergehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)