26. Juni 2013
Da will man ein guter Mensch sein und füttert im Winter die Blaumeisen.
Und dann sagen Biologen von der Universität Exeter, dass das gar nicht so gut ist. Sie haben in einer Freilandstudie verschiedene Blaumeisenpopulationen untersucht. Einige der Meisen fütterten die Wissenschaftler im Winter, andere nicht. Im Frühling stellte sich heraus, dass die Küken der gefütterten Meisen kleiner waren und schlechtere Überlebenschancen hatten.
Zum einen könnte das daran liegen, dass die einseitige Ernährung den Meisen schadet. Zum anderen würden durch das Winterfutter auch schwache Meisen überleben, die dann nicht mehr die Kraft hätten, ihre Küken zu versorgen.
Generell wollen die Forscher vom Füttern aber nicht abraten. Denn trotz der vielerorts verstreuten Körner sei die Meisenpopulation in vergangener Zeit konstant.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)