26. Juni 2013

Bertelsmann-Stiftung: Sympathie der Deutschen für Polen wächst

Witze über Polen kursieren noch immer.

Insgesamt hat sich das Bild der Deutschen von ihren östlichen Nachbarn aber verbessert. Das hat die Bertelsmann-Stiftung in einer Langzeituntersuchung herausgefunden. Und stellt mit Freude fest: Eine Mehrheit der Deutschen könne sich inzwischen vorstellen, Polen als Kollegen, Mitbewohner oder - Zitat - "sogar" im Freundeskreis zu haben. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Mehr als 40 Prozent der Deutschen können es nicht.

Laut Bertelsmann-Stiftung hat sich das Polen-Bild vor allem unter gut ausgebildeten Deutschen verbessert. Die Zahl der Deutschen, die Polen als freundlich empfinden, habe sich seit 2006 mehr als verdoppelt. Trotzdem säßen die Klischees tief: Viele Deutsche assoziierten mit den östlichen Nachbarn noch immer Begriffe wie Autodiebstahl und Schwarzarbeit.

Die Bertelsmann-Stiftung zieht folgendes Fazit: Die Sympathie der Deutschen gelte weiterhin dem Westen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)