26. Juni 2013
Im Westen heißen sie Astronauten, Russland nennt sie Kosmonauten, China feiert seine Taikonauten.
Nach 15 Tagen im All sind drei chinesische Weltraumfahrer wieder auf der Erde gelandet. Ihr Raumschiff schlug heute früh in der mongolischen Steppe auf. Im All hatte die Besatzung verschiedene wissenschaftliche Experimente durchgeführt. Zudem gab die Weltraumfahrerin Wang Yaping eine Physikstunde aus der Erdumlaufbahn. Darin schob sie einen Kollegen allein mit der Kraft ihrer Fingerspitze an die Wand und schluckte Wassertropfen, die in der Luft schwebten.
Nach der Sowjetunion und den USA gelang es China 2003 zum ersten Mal, einen Menschen ins All zu schicken. Noch in diesem Jahr soll eine unbemannte Sonde auf dem Mond landen. Bis 2020 plant das Land den Aufbau einer eigenen Raumstation.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)