26. Juni 2013
Die SED hatte Glück, dass es zu DDR-Zeiten noch kein Facebook gab.
So lesen sich - zwischen den Zeilen - Äußerungen von Egon Krenz, dem letzten Generalsekretär der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Krenz sagte der Wochenzeitung "Die Zeit", sonst wäre die Mauer wohl schon eher gefallen. Wörtlich sagte er: "Mit sozialen Netzwerken hätte sich vieles von selbst erledigt."
Der heute 76-jährige Krenz war Nachfolger von Erich Honecker und zur Zeit des Mauerfalls Staatsratsvorsitzender der DDR. Den technischen Fortschritt betrachtet er heute gelassen: Vereinfacht habe schon Marx gesagt, der Kapitalismus bringe schlechte, aber auch sehr gute Dinge zustande, sagte Krenz der "Zeit".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)