26. Juni 2013

Pestizide in chinesischen Heilkräutern

Wenn da mal nicht das Qi am Ende schief hängt.

Eine Greenpeace-Studie hat festgestellt, dass von 65 chinesischen Heilkräutern fast drei Viertel Spuren von Pestiziden enthalten. Dafür hatten sich die Wissenschaftler die am häufigsten verschriebenen Pflanzen vorgenommen. Laut Greenpeace könnten die Chemikalien unter anderem den menschlichen Hormonhaushalt stören oder das zentrale Nervensystem schädigen. Die Umweltorganisation forderte die chinesische Regierung dazu auf, ihre Landwirte stärker zu kontrollieren, denn einige der Pestizide sind nicht nur überdosiert, sondern sogar verboten. Außerdem müsse Aufklärung betrieben werden, denn viele der 600 Millionen Bauern wüssten gar nicht, was sie auf ihre Felder kippen.

Für China ist der Verkauf von Heilkräutern ein gutes Geschäft: Jährlich werden Pflanzen im Wert von 46 Millionen Euro exportiert.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)