26. Juni 2013
Wenn wir weiter große Enthüllungen wollen, dann müssen die Informanten geschützt werden.
So sieht es der Vorsitzende des Whistleblower-Netzwerks, Guido Strack, im Interview mit Deutschlandradio Kultur. Er fordert ein Gesetz, in dem klar geregelt wird, an wen sich Informanten wenden können. Bislang fehle es in Deutschland an dieser Rechtsgrundlage. Seiner Meinung nach braucht man dafür unabhängige Stellen, die den Hinweisen der Whistleblower nachgehen. Außerdem müssten diese Stellen dann auch für den Schutz des Informanten sorgen, findet der Jurist Starck. Man könne es sich gesellschaftlich schlicht nicht leisten, dass Informanten zu ihrem eigenen Schutz lieber schwiegen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)