26. Juni 2013

Kleine Solaranlagen gegen Strommangel: Bis Jahresende sollen 3.000 Haushalte in Afrika angeschlossen sein

Immer mehr Afrikaner haben ein Handy, noch bevor sie einen Platz zum Aufladen haben.

Wie die "Technology Review" berichtet, sind Stromanschlüsse rar. Manche stöpseln demnach sogar in Krankenhäusern Kühlschränke aus, um ihr Telefon aufzuladen.

Techniker aus Berlin brachte der Strommangel auf eine Idee. Sie entwickelten eine Photovoltaik-Anlage, die auch für Menschen mit geringem Einkommen erschwinglich sein soll - über eine Finanzierung mit Mikrokrediten. Das sogenannte Solar-Home-System wurde dem Bericht zufolge schon in fast 700 Haushalten in Tansania, Kenia und Ghana installiert.

Einige der Kunden nutzen den damit gewonnen Strom aber nicht nur in den eigenen vier Wänden. So eröffnete ein Kenianer jüngst ein Geschäft, in dem man Handys aufladen kann. Bis Ende des Jahres sollen 3.000 Solar-Home-Systeme in Afrika im Einsatz sein.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)