27. Juni 2013

Der Mensch verdankt sein Wurftalent den Vorfahren und der Großwildjagd

Dass der Mensch gut werfen kann, verdankt er seinen Vorfahren vor mehr als zwei Millionen Jahren.

Das berichtet ein internationales Forscherteam in der Zeitung "Nature". Bestimmte Merkmale in der Schulter, im Torso und im Nacken ermöglichen es uns demnach, einen Gegenstand schnell und präzise irgendwohin zu katapultieren. Diese anatomischen Eigenschaften seien erstmals beim homo erectus vorgekommen.

Die Wissenschaftler glauben, dass das Werfen für die Jagd sehr wichtig war, insbesondere um Großwild zu erlegen. Unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen, ist das Werfen nicht so gegeben. Sie bringen es nur auf Geschwindigkeiten von 32 Kilometern pro Stunde. Die Menschen schaffen ein Vielfaches davon.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)