27. Juni 2013
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hält nicht viel von sozialen Netzwerken.
Kürzlich hat er sie als "Plage" bezeichnet. Jetzt will die türkische Regierung offenbar mehr Einfluss auf den Kurznachrichtendienst Twitter gewinnen. Der türkische Kommunikationsminister hat gefordert, dass das Unternehmen eine Niederlassung in der Türkei eröffnet. Die Behörden bräuchten einen Ansprechpartner, falls sie Beschwerden oder Informationsbedarf hätten.
Seit Beginn der Proteste in der Türkei wurden mehrere Menschen festgenommen, weil sie über soziale Netzwerke Unruhe geschürt haben sollen. Twitter hat sich zu den Forderungen des Kommunikationsministeriums bislang nicht offiziell geäußert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)