27. Juni 2013
Mit dieser Methode könnte das Klonen einfacher werden.
Nach einem Bericht der "BBC" haben japanische Forscher eine Maus aus einem einfachen Tropfen Mäuseblut geklont. Zwar gebe es schon andere Möglichkeiten, an Spendermaterial zu kommen - zum Beispiel über das Knochenmark oder die Leber - aber das sei komplizierter. Das Blut könne man einfach aus der Ader entnehmen, ohne dass dafür ein Tier getötet werden müsse. Außerdem ließe es sich anschließend sofort verwenden.
Die Methode funktioniert offenbar: Die geklonte Maus hatte nach Angaben der Forscher ein normal-langes Leben und konnte Nachwuchs zeugen.
Geklonte Mäuse sind für Wissenschaftler interessant, weil sie für Experimente oft mit großem Aufwand Gene ihrer Labor-Mäuse verändern. Durch das Klonen können sie die Tiere vermehren, ohne dass die Veränderungen wieder verloren gehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)