27. Juni 2013

Präventionsunterricht soll chinesische Schüler vor sexueller Gewalt schützen

In China häufen sich Skandale um sexuelle Übergriffe von Lehrern auf Schüler.

Die Stadt Guangzhou will nun per Gesetz vorbeugen und einen Präventionsunterricht für die Schüler einführen. Darin sollen sie lernen, wie sie sexuelle Belästigung erkennen und mögliche Übergriffe vermeiden können. Außerdem gibt es in Zukunft Psychologen an den Schulen. Kinder unter zehn Jahren dürfen nicht mehr alleine zuhause bleiben. In China ist das oft der Fall, weil nicht alle Kinder zur Schule oder in einen Kindergarten gehen und die Eltern tagsüber bei der Arbeit sind.

Sexuelle Gewalt ist zur Zeit ein großes Thema in China. In den letzten beiden Monaten wurden zwölf Lehrer entlassen, weil sie Schüler missbraucht haben sollen. Eltern fordern darum mehr Kontrollen sowie Selbstverteidigungskurse und die Einführung von Sexualkundeunterricht für ihre Kinder.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)