27. Juni 2013
Internetsurfer in der EU bekommen nicht, wofür sie bezahlt haben.
Dass Internetverbindungen oft langsamer sind als die Konzerne behaupten, wurde schon mehrfach kritisiert. Eine Studie der Europäischen Kommission liefert jetzt die Zahlen dazu. Nach Tests bei 9.000 Nutzern in der EU stellen die Autoren fest: Im Schnitt liegt die Verbindungsgeschwindigkeit nur bei knapp drei Vierteln des Werts, der im Vertrag steht. Am langsamsten sind laut der Studie xDSL-Verbindungen, die über Kupferleitungen für Festnetztelefone laufen. Am schnellsten sind Glasfaserkabel.
Die Studie soll noch bis Ende 2014 laufen. Freiwillige können ihre Verbindungsgeschwindigkeit messen. Nach einer Anmeldung bekommen sie dazu Geräte zugeschickt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)