27. Juni 2013

Ultra-Marathon schädigt Muskelzellen weniger als vermutet

Wer länger läuft und kaum schläft, bekommt weniger Muskelkater.

Das behaupten Schweizer Wissenschaftler der Universität Lausanne. Dazu untersuchten sie in einer Studie ein Enzym im Blut von Extremsportlern. Es gilt als Biomarker für die Schädigung von Muskelzellen. Nach dem Lauf eines Ultra-Marathons über eine Strecke von 330 Kilometern wiesen die Athleten eine geringere Belastung auf als Sportler, die nur 150 Kilometer absolviert hatten. Die Forscher vermuten, dass der Schlafentzug einen Schutzmechanismus aktiviert und die Zerstörung der Muskelzellen vermindert.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)