28. Juni 2013
Was haben überzeugte Paare und eingefleischte Singles häufig gemeinsam?
Beide halten ihren Beziehungsstatus für den besten. Warum das so ist, darüber berichtet heute die "Süddeutsche Zeitung" und zitiert eine Analyse der Sozialpsychologin Kristin Laurin von der Stanford Universität. Die eigene Situation für ideal zu halten, beziehungsweise sie sich schönzureden kommt ihr zufolge immer dann vor, wenn die Situation als stabil gilt. Wobei stabil nicht nur positiv gemeint ist. Laut Laurin lässt sich der Begriff auch durch ausweglos ersetzen.
Die Wissenschaftlerin sagt auch, dass sich Paare und Singles mit zunehmendem Alter aus dem Weg gehen. Warum? Der jeweils andere Lebensentwurf fordere heraus und kratze das Selbstbild an.
Ihre Ergebnisse hat Laurin im Fachmagazin Psychological Science veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)