28. Juni 2013

Die perfekte Perle: Kugelform entsteht durch zahnradartige Struktur

Perlen gehören zu den perfektesten Kugeln, die die Natur produzieren kann.

Neben den runden Varianten gibt es aber auch tropfenförmige Exemplare und welche mit Ausbeulungen. Woher dieser Unterschied kommt, haben spanische und französische Forscher untersucht. Alle Perlen entstehen Schicht für Schicht im Inneren von Muscheln. Sie drehen sich um sich selbst und werden bei jeder Rotation mit Perlmutt eingehüllt.

Die Wissenschaftler untersuchten die Struktur der Perlen unter verschiedenen Mikroskopen. Dabei entdeckten sie, dass deren Oberfläche im Wachstum von winzigen Sägezähnen bedeckt ist. Die haken sich im Fleisch der Muschel ein und bewirken die Drehung. Je nachdem, in welchem Muster die Zähnchen angeordnet sind, dreht sich die Perle gleichmäßig oder eiert. Dementsprechend ist sie hinterher geformt.

Die Arbeit dazu ist im Fachjournal Langmuir erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)