28. Juni 2013
Fünf Kilometer laufen, damit das Handy ein Netz hat, ist in Afrika keine Seltenheit.
In vielen Dörfern gibt es nämlich kein Mobilfunknetz. Das Magazin "New Scientist" berichtet, dass ein Team der Universität von Kalifornien in einem Dorf in Sambia Abhilfe geschaffen und ein lokales Funknetz gebaut hat.
Dazu benutzten sie das einzige örtlich W-LAN-Netz im Krankenhaus. Von dort aus werden nun Funk-Signale über zwei selbstgebaute Mobilfunktürme auf die Handys der Dorfbewohner weitergeleitet. Damit das funktioniert, haben die Wissenschaftler eine Software entwickelt, die das Standardformat von SMS und Anrufen so umwandelt, dass sie auch im lokalen Netzwerk übertragen werden können.
Einen kleinen Haken hat das Netz: Bislang kann man es nur für Ortsgespräche nutzen. Die Wissenschaftler berichten allerdings, dass das für die Dorfbewohner ohnehin am wichtigsten sei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)