28. Juni 2013

Deutsche Umwelthilfe: Busse werden mit Treibhausgasen gekühlt

Klimaanlagen in Bussen könnten umweltfreundlicher sein.

Die Deutsche Umwelthilfe beklagt, dass die meisten Busse mit dem Treibhausgas R134a gekühlt würden. In neuen Autos sei das schon verboten.

Die Umwelthilfe fordert, dass Verkehrsbetriebe stattdessen auf Busse mit CO2-Klimaanlagen setzen sollen. Das CO2 falle in Industrieanlagen als Abfallprodukt an und kühle um bis zu 25 Prozent besser als das Treibhausgas. Im Winter könne man die Busse damit auch heizen. So ließen sich die Kosten halbieren.

Leider sei es so kompliziert, Busse mit CO2-Anlagen zu kaufen, dass viele Verkehrsbetriebe darauf verzichteten. An einigen Orten seien aber schon Busse mit umweltfreundlichen Klimaanlagen unterwegs - zum Beispiel in Berlin, Jena und am Niederrhein.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)