28. Juni 2013
Es ist die große Schwachstelle der Elektro-Autos: Die Batterien machen einfach zu schnell schlapp.
Und wenn nicht, sind sie meistens viel zu schwer oder zu teuer oder beides. Chemiker mehrerer deutscher Unis präsentieren jetzt einen neuen Lösungsansatz für das Problem. Bisher werden in Elektro-Autos meistens Lithium-Ionen-Batterien eingesetzt. Die können aber nur recht wenig Energie speichern und müssen schnell wieder aufgeladen werden. Die Forscher nahmen sich stattdessen die Lithium-Schwefel-Batterie vor. Die ist ein besserer Energiespeicher, hat aber den Nachteil, dass sich der Schwefel beim Laden und Entladen zunehmend auflöst und häufig ersetzt werden muss. Um das zu verhindern, entwickelte das Forscherteam eine Art Kohlenstoffschaum, der den Schwefel bindet.
Batterien mit diesem Stoff hätten in ersten Tests die dreifache Kapazität ihrer Lithium-Ionen-Konkurrenten gehabt und immerhin 500 Ladezyklen durchgehalten. Zu den Kosten der Batterien gibt es aber noch keine Information.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)