28. Juni 2013
Kinder, die in der DDR als schwer erziehbar galten, landeten oft in Spezialheimen und Jugendwerkhöfen.
Besonders viele davon gab es in Sachsen. Das geht aus einer Studie hervor, die einen Überblick über diese Einrichungen gibt. Kurz vor der Wende gab es in Sachsen demnach 16 Spezialkinderheime und zwölf Jugendwerkhöfe und damit etwa ein Drittel dieser Einrichtungen in Ost-Deutschland.
Die Spezialheime waren ein Teil des DDR-Heimsystems. In ihnen sollten Kinder und Jugendliche umerzogen werden. Laut einem Bericht der Bundesregierung war der Alltag geprägt von Menschenrechtsverletzungen, entwürdigenden Strafen und erzwungener Arbeit. Bildungs- und Entwicklungschancen seien den Kindern verweigert worden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)