1. Juli 2013
Auf Zigarettenpackungen wird vor den gesundheitlichen Folgen des Rauchens gewarnt.
Aber wenn der Tabakkomsum wirklich gebremst werden soll, wäre ein anderer Weg womöglich zielführender. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO könnten höhere Tabaksteuern 3,5 Millionen Menschenleben retten. Zusammen mit weiteren Maßnahmen könnten der WHO zufolge sogar mehr als zehn Millionen Tote verhindert werden. Die Organisation empfiehlt unter anderem weitere Rauchverbote an öffentlichen Plätzen, Werbeverbote und Präventionsprogramme.
Die WHO spricht von einer "Win-win-Situation": Die Finanzminister könnten ihre Einnahmen steigern und zugleich die Gesundheit der Bevölkerung massiv verbessern.
Jährlich sterben nach Angaben der WHO sechs Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. Bis 2030 wird ein Ansteigen der jährlichen Tabakopfer auf acht Millionen erwartet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)