1. Juli 2013
"Während für große und etablierte Firmen gegen Gebühr die linke Fahrspur reserviert ist, schieben sich Start-ups in Zukunft über die Landstraße."
So kritisiert Florian Nöll, Vorsitzender des Bundesverbands Deutsche Start-ups https://deutschestartups.org/news/ BVDS, die Drosselpläne der Telekom. Inzwischen sei das Netz auch für 80 Prozent der Firmen, die nicht zur der IT-Branche gehören, von großer Bedeutung für das Geschäftsmodell. Wenn die nur eingeschränkten Zugang zur Datenautobahn bekämen, hätte das direkten Einfluss auf die Innovationsfähigkeit Deutschlands.
Der BVDS befürwortet deshalb eine geplante Verordnung der Bundesregierung. Sie soll Providern grundsätzlich verbieten, eigene Inhalte oder Anwendungen oder die von Drittanbietern zu bevorzugen.
Die Telekom will Vielnutzern ab einem bestimmten Datenvolumen den Zugang drosseln. Ausgenommen werden sollen telekomeigene Dienste - und Dienste von Firmen, die dafür zahlen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)