1. Juli 2013

Wissenschaftler identifiziert Antikörper gegen Ausbreitung von Hirntumoren

Das Protein TF bewirkt im menschlichen Köper Gutes und Schlechtes.

Einerseits ist TF ein Mitauslöser der lebenswichtigen Blutgerinnung bei Verletzungen. Andererseits ist es auch mitverantwortlich für die Ausbreitung verschiedener Krebserkankungen. Ein Frankfurter Assistenzarzt hat nun herausgefunden, wie diese negative Wirkung des Proteins im Falle von Hirntumoren gebremst werden kann. Er fand einen Antikörper, der die tumorförderne Wirkung von TF hemmt, gleichzeitig aber seinen Beitrag zur Blutgerinnung nicht beeinträchtigt. Wie das Universitätsklinikum Frankfurt mitteilt, zeigten Hirntumorzellen, die mit diesem Antikörper behandelt wurden, ein deutlich niedrigeres Wachstum. Die Klinik sieht in der Methode einen vielversprechenden Ansatz zur Therapie bösartiger Hirntumore.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)