2. Juli 2013
Auf der Leinwand fehlen die weiblichen Vorbilder.
Diesen Verdacht hat die Frauenorganisation der Vereinten Nationen - und lässt deshalb jetzt die erste globale Studie zur Darstellung von Mädchen und Frauen in Familienfilmen erstellen. Berücksichtigt werden sollen die einnahmestärksten internationalen Filme unter anderem aus China, Deutschland, Frankreich und Indien. Die geschäftsführende Leiterin von "UNO Women", Lakshmi Puri, sagte, die Darstellung von Geschlechterrollen in Filmen beeinflusse stark, wie Frauen und Mädchen in der Gesellschaft und im Alltag wahrgenommen würden. Das wirke sich auf deren Selbstachtung und die Beziehungen zwischen Frauen und Männern aus.
Erstellt wird die Studie vom Institut der US-Schauspielerin und Oscarpreisträgerin Geena Davis. Ihrer Meinung nach sind vor allem starke Frauen in Filmen weniger präsent. Frühere Studien des Instituts hatten ergeben, dass in US-amerikanischen Familienfilmen nur gut 28 Prozent der sprechenden Figuren weiblich sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)