2. Juli 2013
Manche Frauen freuen sich nach der Geburt eines Kindes nicht, sondern sind abgrundtief traurig.
Etwa eine von sieben Müttern leidet zumindest an einer leichteren Form dieser sogenannten Wochenbettdepression. US-Mediziner aus Chicago sind gerade dabei, einen Test zu entwickeln. Damit könnte man schon relativ früh in der Schwangerschaft feststellen, ob die Frau ein Risiko für die Erkrankung hat.
Wie der britische "Telegraph" berichtet, untersuchten die Wissenschaftler rund 200 schwangere Frauen. Dabei fanden sie zwei Genvarianten, die sie mit der Gefahr von Wochenbettdepressionen in Verbindung brachten. Die Forscher glauben, dass Frauen mit der Genvariante während der Schwangerschaft sensibler auf ein Stresshormon reagieren - und dass ihr Körper die Reaktion nach der Geburt nicht so schnell abschalten kann. Der Test könnte dem Bericht zufolge in fünf Jahren auf den Markt kommen.
Hier geht es zu dem "Telegraph"-Artikel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)