2. Juli 2013

Forscher schauen sich neuen Unterwasserantrieb beim Oktopus ab

Wenn der Oktopus Gefahr wittert, dann schwimmt er davon - mit einer Technik, die es ihm erlaubt, schnell zu beschleunigen.

Forscher des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung haben sich die Technik der Tiere zunutze gemacht. Sie haben einen Unterwasserantrieb entwickelt, der wie beim Oktopus per Rückstoß funktioniert. Vier elastische Kunststoffbälle saugen Wasser an, ein Kolben zieht die integrierte Seilstruktur wie einen Muskel zusammen und das Wasser wird rausgepresst - das Boot erhält Vortrieb.

Im Gegensatz zu Propellerantrieben ist der neue Oktopusmotor leiser. Außerdem können sich in ihm keine Fische verfangen. Die Herstellung des Ganzen ist zudem recht einfach: Der Antrieb lässt sich mit einem 3-D-Drucker herstellen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)