2. Juli 2013
Die Auflagen sinken - Geld gibt es nur im Netz.
So sieht es der Verband der Deutschen Zeitungsverleger auf seiner Jahrespressekonferenz. 2012 wurden in Deutschland jeden Tag im Schnitt nur noch gut 22 Millionen Zeitungen verkauft. Das sind knapp vier Prozent weniger als im Vorjahr. Der Gesamtumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um gut drei Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Ein großes Plus gibt es bei den E-Paper-Ausgaben: Sie steigerten ihre Auflage um 90 Prozent auf 340.000 Exemplare. Laut der Verleger sind die Zeitungen weiterhin eine wichtige Informationsquelle: Mit insgesamt 660 Nachrichtenseiten im Netz erreichten sie mehr als 40 Prozent der Deutschen. Das entspreche 29 Millionen regelmäßigen Nutzern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)