2. Juli 2013
Sie wollten gemeinsam gegen Google Books vorgehen, jetzt wurde die Sammelklage der US-amerikanischen Autorenvereinigung Authors Guild erst einmal abgelehnt.
Bei dem Streit geht es um das Einscannen und online Veröffentlichen von Buchausschnitten durch Google Books. Wie "heise online" schreibt, hatte Google gegen die Zulassung der Sammelklage Berufung eingelegt. Das Unternehmen argumentiert, dass viele Autoren ihrer Meinung nach davon profitierten, dass man ihre Werke in Auszügen online finde. Die Autorenvereinigung sieht darin aber einen kommerziellen Schaden. Wenn aber unklar sei, so Google, ob der Service gut oder schlecht sei, dann könne man das nicht in einer Sammelklage, sondern nur im Einzelfall klären. Den Richtern zufolge könnte dieses Argument vor Gericht einige Kraft haben. Zunächst müsse aber erst einmal etwas anderes geklärt werden: Nämlich ob sich Google auf den US-amerikanischen Fair-Use-Paragrafen berufen darf. Demnach kann man Bücher auch ohne Erlaubnis unter bestimmten Umständen veröffentlichen, wenn sie der Bildung und nicht-kommerziellen Zwecken dienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)