3. Juli 2013
Wir werfen einen Blick in die Geschichte und schauen 32 Jahre zurück. Am 3. Juli 1981 erfuhr die Öffentlichkeit erstmals etwas über das Thema Aids.
Die "New York Times" veröffentlichte einen Artikel, in dem es um eine rätselhafte Erkrankung homosexueller Männer ging. Dort war die Rede von einem "seltenen Krebs". Bei 41 Männern aus den Großräumen New York und San Francisco seien Flecken auf der Haut und geschwollene Lymphknoten festgestellt worden, acht Männer seien innerhalb von zwei Jahren nach Ausbruch der Krankheit gestorben. Die Männer seien alle homosexuell, hätten Geschlechtsverkehr mit verschiedenen Partnern gehabt und teilweise Drogen genommen. Die "New York Times" zititiert einen Arzt mit den Worten, eine Ansteckungsgefahr für heterosexuelle Menschen bestehe nicht.
In der Öffentlichkeit ist danach von "Schwulenkrebs" die Rede, allerdings wird bald klar, dass nicht nur Homosexuelle betroffen sind. Zwei Jahre später, 1983, wird das HI-Virus entdeckt. Erst 1996 werden erste Medikamente vorgestellt, die den Ausbruch von Aids stoppen sollen. Ein Mittel, dass die Immunschwächekrankheit heilen oder verhindern könnte, gibt es noch nicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)