3. Juli 2013
Die Neubesetzung des SWR-Rundfunkrates ist historisch: Jeweils ein Vertreter der evangelischen Freikirche und der Vertriebenen scheidet aus - dafür rücken Muslime nach.
Das wird heute mit der Unterzeichnung des neuen Staatsvertrags für den "Südwestrundfunk" besiegelt. Damit sind Muslime erstmals im Rundfunkrat einer öffentlich-rechtlichen Anstalt vertreten. Der SWR-Rundfunkrat will die regionale Identität stärken und die Staatsferne sichern. In Bremen sitzt seit 2012 ein muslimischer Vertreter in der Landesmedienanstalt, die sich um private Sender kümmert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)