3. Juli 2013
In der Antarktis ist es kalt, und es gibt nicht viel zu fressen.
Die dort lebenden Königspinguine sind aber sehr energieeffizient und können deshalb gut überleben. Weshalb sie so gut an die harten Bedingungen angepasst sind, zeigt eine Untersuchung aus Frankreich, die heute auf einer Biologen-Tagung in Valencia vorgestellt wird. Die Wissenschaftler hatten die Mitochondrien der Pinguine untersucht. Das sind die Kraftwerke der Zellen, dort werden Wärme und der Energiespeicherstoff ATP erzeugt. Die Mitochondrien von Pinguin-Küken waren den Forschern zufolge sehr effizient. Um ATP herzustellen, benötigten sie weniger Sauerstoff als andere Tiere.
Die Küken von Königspinguinen können bis zu fünf Monate ohne Nahrung auskommen. Um mit ihren Energiereserven hauszuhalten haben sie noch viele weitere Mechanismen entwickelt. Sie kuscheln sich oft eng aneinander, reduzieren ihre Muskelaktivität und können auch eine zeitweise Unterkühlung überleben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)