3. Juli 2013

Kleine Windräder können dank guter Position Städte mit Strom versorgen

Kleinwindanlagen bringen nur wenige Kilowattstunden Leistung, doch genau wie Solarzellen auf dem Dach, können sie zur Stromversorgung beitragen.

Allerdings müssen sie dafür an der richtigen Stelle stehen. Wissenschaftlerinnen der Fachhochschule Frankfurt stellen auf der heute beginnenden Fachtagung für Angewandte Geoinformatik nun ein neues Verfahren vor, das bei der Suche nach dem geeigneten Standpunkt helfen soll. Dieses Windprognoseverfahren soll vorhersagen, wo der Wind am stärksten weht und sich eine Anlage lohnen würde. Grundlage für die Prognose sind hochaufgelöste Laserscannerdaten, in denen Gebäude, Parks und Straßen verzeichnet sind. Diese Daten verknüpfen die Wissenschaftlerinnen mit regionalen Windprognosen. So könne das Strömungsverhalten der Winde exakt simuliert und Windgeschwindigkeiten prognostiziert werden.

Bisher musste man je nach Standort den Wind aufwendig messen, um zu erfahren, wo man eine Kleinwindanlage am besten aufstellt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)