3. Juli 2013
Der neue Duden kennt auch Wörter wie "Spacko" oder "Vollpfosten".
Zumindest vom Sprachwissenschaftler Volker Struckmeier von der Universität Köln kommt daran keine Kritik. Er findet es richtig, dass der Duden neue Begriffe aufnimmt. Es gebe keinen Grund, warum neue Wörter schlechter seien als Ältere. Auch das Niveau des Deutschen sei dadurch nicht gefährdet: Sprache ändere sich nun einmal mit der Zeit.
In seinem Interview mit der Nachrichtenagentur kna hält Struckmeier es für übertrieben, den Duden mit der deutschen Sprache gleichzusetzen. Es sei nicht der Anspruch des Dudens, den Deutschen ihre Sprache vorzuschreiben. Richtiges Deutsch sei das, was kompetente Sprecher des Deutschen verwendeten. Der Duden wolle lediglich einen Kern abbilden, den er als definitiv richtiges Deutsch empfehle.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)