3. Juli 2013

Weniger Religiösität: Trend beunruhigt laut Studie Hälfte der US-Bevölkerung

In den USA wächst die Zahl der Menschen, die keiner Religion angehören.

Fast die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung macht sich einer Studie des Pew Research Centers zufolge deshalb Sorgen. 48 Prozent der Befragten glauben, dass diese Entwicklung Nachteile für die Gesellschaft bringe. Die Studie gibt auch Auskunft darüber, wie Anhänger verschiedener christlicher Glaubensrichtungen das bewerten. Mit fast 80 Prozent bezeichneten besonders viele der weißen evangelikalen Christen die Entwicklung als schlecht. Dagegen macht sich nur gut ein Drittel der Katholiken mit lateinamerikanischer Herkunft Sorgen wegen der wachsenden Zahl von Religionslosen.

Jeder Vierte Befragte gab an, keiner Religion anzugehören. Zwei Drittel der US-Amerikaner sind davon überzeugt, dass der Einfluss von Religion im gesellschaftlichen Leben weiter schrumpft.

Für die Studie wurden in den USA gut 4.000 Menschen über 18 Jahre befragt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)