4. Juli 2013
Organe, die nachwachsen wie Haare oder Fingernägel - das ist der Traum vieler Mediziner.
Japanischen Forschern ist das nach eigenen Angaben gelungen - nämlich bei so etwas wie einer menschlichen Leber. Es handelte sich zwar nicht um ein vollwertiges Organ; und es war nur ein Experiment mit menschlichem Erbgut bei Mäusen. Aber die Arbeit der Forscher von der Universität Yokohama könnte ein Ansatz sein, um Leberschäden bei Menschen behandeln zu können.
Das berichten die Forscher im Fachmagazin "Nature". Demnach war die Grundlage für ihr Experiment ein Cocktail aus verschiedenen IPS-Zellen - das sind zum Beispiel Hautzellen des Menschen, die im Labor zu Stammzellen umgewandelt werden. In die Mixtur für die Leber kamen Gefäßzellen aus Nabelschnurgewebe und unreifen Bindegewebszellen. Daraus entwickelte sich im Körper von Mäusen dann so etwas wie eine menschliche Leber.
Mehr über die Arbeit der japanischen Forscher gibt es auch ausführlicher im Programm von DRadio Wissen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)