4. Juli 2013

Einige Menschen in Bangladesch sind resistent gegen Cholera

Bei ihnen haben Cholera-Erreger keine Chance.

In Bangladesch leben Menschen, denen die lebensgefährliche Infektionskrankheit nichts anhaben kann. Das haben Biologen der US-Universität Harvard herausgefunden. Im Fachjournal "Science Transnational Medicine" schreiben sie, sie hätten bei Untersuchungen festgestellt, dass manche Menschen Resistenzgene gegen die Cholera hätten.

Demnach war die Region Bangladesch in Südostasien historisch gesehen das geografische Zentrum der Krankheit. Deshalb seien dort ansässige Familien den Bakterien jahrtausendelang ausgesetzt gewesen und hätten irgendwann Resistenzgene entwickelt.

Weltweit erkranken jedes Jahr drei bis fünf Millionen Menschen an der Cholera. Die Bakterien werden über verunreinigtes Trinkwasser übertragen und können extremen Durchfall und starkes Erbrechen verursachen. Das kann zu Austrocknung und zum Tod führen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)