4. Juli 2013
Wenn Eltern, die miteinander verwandt sind, Kinder bekommen, kann das für den Nachwuchs Probleme geben.
Eine groß angelegte Studie britischer Forscher hat ergeben, dass sich bei Eltern, die Cousins sind, das Risiko verdoppelt, ein Kind mit einem Geburtsfehler zur Welt zu bringen.
Die Forscher der Universität Leeds untersuchten in Bradford 11.300 Babys in den Jahren 2007 bis 2011. In der britischen Stadt leben viele Pakistaner, bei denen die Heirat zwischen Blutsverwandten häufig vorkommt. Das Ergebnis: Über 30 Prozent der Babys mit einem Gendefekt waren pakistanischer Herkunft.
Die Wissenschaftler betonen jedoch, dass sich das Riskio zwar verdoppele, allerdings nur von drei auf sechs Prozent. Das sei insgesamt immer noch eine sehr niedrige Quote. 96 Prozent der Eltern, die blutsverwandt sind, haben die Chance, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)