4. Juli 2013
Es gibt die Bank, zu der man sein Geld bringt. Es gibt aber auch die Bank, auf der man sitzt.
Mehrdeutige Wörter wie dieses können für ein Computerprogramm zum Problem werden - nämlich dann, wenn es den Sinn erkennen soll. Programme, die den Satzbau analysieren, scheitern oft daran.
Physiker aus Brasilien haben ein Prinzip entwickelt, damit es die Programme leichter haben. Als Grundlage dafür dient die englische Literatur. Die Forscher haben in Klassikern wie Jane Austens "Stolz und Vorurteil" erfasst, in welcher Kombination mit anderen Wörtern die Teekesselchen welche Bedeutung haben - Sätze werden damit praktisch zum Netzwerk, das hinter dem Sinn des Wortes steht.
Die Forscher schreiben in einem Fachmagazin European Physical Journal B, dass mit der neuen Methode viel genauere Ergebnisse geliefert werden können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)