4. Juli 2013
Stapfen irgendwann wieder Mammuts durch unsere Wälder?
Auch wenn Wissenschaftler davon träumen, das ausgestorbene Mammut nachzuzüchten - noch ist das sehr unwahrscheinlich. Aber ein kleiner Trost: Mit der Wandertaube könnte es schon eher klappen. Die "Zeit" berichtet über die Versuche des Forschungsprojekts "De-Extinction", 24 ausgerottete Tierarten wiederzubeleben. Von der Wandertaube gibt es noch gut 1.500 Exemplare, allerdings stehen alle ausgestopft in Museen. Erbmaterial ist also vorhanden, und wenn das fertig entschlüsselt ist, soll es mit dem der noch lebenden Schuppenhalstaube verglichen werden. Die Vögel sind eng verwandt und das Ziel der Forscher ist es, die unterschiedlichen Abschnitte in der DNA auszutauschen. So könnten Küken heranwachsen, deren Nachfahren echte Wandertauben wären.
Beim Mammut ist das schwieriger: Hier sind nur 70 Prozent des Genoms entschlüsselt. Mit viel Glück, so steht es in dem Bericht, könnten die Forscher ein zotteliges Elefantenbaby mit Riesenstoßzähnen züchten - ein Mammut wäre das aber noch lange nicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)