4. Juli 2013

Riesentiere in Australien sind nicht wegen des Klimawandels ausgestorben

Auch heute noch ist die Tierwelt Australiens faszinierend, mit Kängurus und Koalas.

Aber was sich früher auf dem Kontinent so rumtrieb, stellt alles in den Schatten: Vor rund 50.000 Jahren lebten dort drei Meter große Laufvögel, tasmanische Tiger und Riesenkängurus. Die Wissenschaft fragt sich schon seit Langem, warum sie alle ausgestorben sind. Jetzt ist immerhin klar: Am Klimawandel lag's nicht.

Das haben die Forscher anhand von Ablagerungen im Meer entdeckt. Dort konnten sie ablesen, dass sich zu der Zeit, als die Megafauna ausgestorben ist, die Temperatur an der Meeresoberfläche nur um etwa drei Grad verändert hat; weniger stark als in anderen Perioden. Damit konnten sie den Klimawandel als Ursache für das Aussterben ausschließen.

Hier findet ihr den Bericht, der in der Zeitschrift "Nature Geoscience" erschienen ist.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)