4. Juli 2013

Was ist aus der Adblocker-Kampagne geworden?

Mitte Mai hatten mehrere Nachrichten-Portale ihre Nutzer aufgefordert, ihre Werbe-Blocker auszuschalten. Schließlich sind die Portale auf Werbung angewiesen, wenn sie ihre Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen.

Die Internetausgaben von "Frankfurter Allgemeiner Zeitung", "Süddeutscher Zeitung", "Zeit", "Spiegel", "Rheinischer Post" und die Seite "golem.de" hatten deshalb eine "Anti-Adblocker"-Kampagne gestartet.

Das Medienportal "Meedia" hat nachgefragt, was aus der Aktion geworden ist. Alle Betreiber meinten, die Zahl der Adblocker sei um einige Prozent zurückgegangen. Auch habe es von den Nutzern viele Hinweise darauf gegeben, welche Anzeigen als besonders störend empfunden werden. Man werde weiter über die Problematik nachdenken und neue Aktionen diskutieren. "Meedia" schreibt, wenn sie mit ihren Inhalten Geld machen wollten, müssten sich die Medienhäuser schon mehr einfallen lassen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)