4. Juli 2013
Der Staat in Deutschland gibt nicht genug Geld für Universitäten aus.
So lautet ein Ergebnis aus dem Jahresbericht der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Darin heißt es, dass die Gelder der Bundesländer stagnieren oder sinken. Forschung außerhalb von Universitäten sei dagegen verlässlich und stabil finanziert.
Die Forschungsgemeinschaft schreibt, mittlerweile sei sie selbst ungewollt zum Grundfinanzierer der Forschung geworden. Für die Grundversorgung sind eigentlich die Bundesländer zuständig, die DFG wird zwar vom Staat finanziert, unterstützt aber nur einzelne Forschungsprojekte.
Eine andere Meldung bestätigt den Eindruck der DFG: Das Statistische Bundesamt hat heute mitgeteilt, dass nach aktuellen Zahlen jede vierte Mitarbeiterstelle an deutschen Unis nicht aus dem Topf der Hochschulen selbst finanziert wird, sondern durch Drittmittel. Das sind Gelder, die die Unis zusätzlich von öffentlichen oder privaten Stellen bekommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)