4. Juli 2013

Drei Bundesländer fordern Abschaffung der Rezeptpflicht für "Pille danach"

Erst Sex, dann die Pille - und das ohne Rezept.

Dafür setzen sich die Länder Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hamburg ein. Sie fordern die Regierung auf, die Rezeptpflicht für die "Pille danach" abzuschaffen. Über den Entschließungsantrag soll morgen der Bundesrat entscheiden. Die Medikamente mit dem Wirkstoff Levonorgestrel unterdrücken bis zu 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr den Eisprung und damit eine Befruchtung.

In dem Antrag heißt es: Der erleichterte Zugang zur "Pille danach" habe keinen Einfluss auf das Sexualverhalten. Hintergrund der Initiative war, dass sich Ärzte in zwei katholischen Kliniken in Köln weigerten, einem Vergewaltigungsopfer die "Pille danach" zu verschreiben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)