5. Juli 2013
Das Wort "Professorin" wird wohl auch an der Uni Potsdam bald häufiger gebraucht.
Die Hochschule will - wie die Uni Leipzig vor ein paar Wochen - auch männliche Mitarbeiter unter den Begriff fassen. Der Senat hat beschlossen, die Geschäftsordnung so zu ändern, dass Männer und Frauen einheitlich bezeichnet werden - und zwar weiblich. Wie die Uni Potsdam sagt, will man beiden Geschlechtern gerecht werden und schwer lesbare Texte vermeiden. Von einem Senatsmitglied heißt es, wenn man sich für die männliche Bezeichnung entschieden hätte, hätte es schließlich "Ärger von den Feministinnen" gegeben. Im persönlichen Umgang soll sich aber nichts ändern.
Im Juni war die Uni Leipzig mit einer Änderung der Hochschulverfassung vorangegangen. Darin ist künftig nur noch von Professorinnen und Studentinnen die Rede. Damit hat sich die Hochschule viel Kritik eingehandelt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)