5. Juli 2013

Kupfer stört Geruchssinn von Fischen

Fische haben einen feinen Geruchssinn.

So können sie zum Beispiel ihre Artgenossen warnen, wenn ein Feind in der Nähe ist. Dafür geben sie über die Haut einen Stoff ab, den die anderen wahrnehmen. Kanadische Biologen haben jetzt eine Substanz ausgemacht, die den Geruchssinn der Fische völlig durcheinander bringt: Kupfer. In Tests mit Elritzen hätte Kupfer im Wasser die Sinneszellen der Riechschleimhaut der Tiere gestört. Obwohl der Warnstoff ihrer Artgenossen im Wasser war, ergriffen sie nicht die Flucht.

Kupfer kann durch die Industrie und die Landwirtschaft ins Wasser gelangen. Auch Schiffe werden manchmal mit Kupferverbindungen lackiert.

Ihre Ergebnisse stellen die Forscher heute auf einer Biologenkonferenz in Valencia vor.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)