5. Juli 2013

Arbeiterwohlfahrt: 33.000 Erzieherinnen fehlen in Deutschland

Sie gelten immer noch als unterbezahlt - aber vielleicht könnte sich für Erzieherinnen in Kitas bald was ändern.

Angesichts des Fachkräftemangels suchen Kindertagesstätten dringend Personal und zahlen deshalb auch mehr Geld. Nach Beobachtungen der Gewerkschaft Verdi bekommen die Beschäftigten in einigen Großstädten wie Frankfurt am Main höhere Einstiegsgehälter. Stuttgart und Mainz lockten mit unbefristeten Verträgen oder Vollzeitstellen.

Aber auch kreative Extras haben sich einige Arbeitgeber einfallen lassen. So lädt die Stadt München interessierte Erzieherinnen zu Schnupperwochenenden samt "Streifzug durch die City" ein und hilft bei der Wohnungssuche. Andere bieten als Bonus Nahverkehrstickets, Vollverpflegung oder Laptops, ein Kita-Träger hat sogar eine günstige Auto-Finanzierung im Angebot.

Die Arbeiterwohlfahrt schätzt, dass bundesweit 33.000 Erzieherinnen fehlen. Ab August haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für ihre Kinder ab dem zweiten Lebensjahr.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)